Elbphilharmonie Hamburg


Ein neues Wahrzeichen am Tor zur Welt



Elbphilharmonie Hamburg Bauherr: ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
AG: HOCHTIEF SOLUTIONS AG
Planung: Herzog & de Meuron + ARGE- Partner
Tätgkeitszeitraum: 05/2009 - laufend
Investition: 450 Mio Euro
Leistung (baa): Planungs- und Ausschreibungskoordination

Mit der Elbphilharmonie erhält Hamburg ein imposantes neues Wahrzeichen. Mitten im Hamburger Hafen entsteht auf dem Kaispeicher A ein neues Konzerthaus, das einen der besten Konzertsäle der Welt beheimaten soll.
Der neue Gebäudekomplex wird aus drei Konzertsälen, einem 5-Sterne-Hotel mit Konferenzbereich, Wohnungen und einer Plaza auf 37 Metern Höhe bestehen. Im alten Kaispeicher sind zahlreiche Parkplätze vorgesehen.

Der Wohnbereich ragt im Westen bis auf 110 Meter über die Elbe und bietet eine beeindruckende Aussicht über Stadt und Hafen. Für den Kaispeicher sind weitere interessante Nutzungsmöglichkeiten wie ein musikpädagogischer Bereich mit dem Klingendem Museum, ein Wellnessbereich, weitere Backstage-Räume, Cafés, Bars und ein Restaurant vorgesehen. Architektonisch bietet das Projekt einmalige Neuerungen. Der schillernde Glaskörper, der auf den alten Speicher aufgesetzt wird, wird in definierten Bereichen unterschiedlich verformt und bildet dabei die drei Nutzungen im Innenbereich ab. Das bernsteinfarbene Foyer des nach innen gerichteten Konzertsaales schimmert nach außen durch die geschlossenen Glasflächen hindurch. Die Balkone der Wohnungen erscheinen als Ausschnitte in den Glasverformungen.

Der große Konzertsaal bildet mit seinen 2150 Plätzen das Zentrum des Komplexes. Die Ränge sind unregelmäßig miteinander verwoben, bilden einen steilen Zuschauerkessel. Orchester und Dirigent spielen in der Mitte des Raumes. Herzstück des Saales wird eine viermanualige Orgel mit 65 Registern sein. Auch der kleine Saal bietet mit immerhin 550 Plätzen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen auf hohem klanglichen Niveau.

baa zeichnet sich an diesem Projekt dafür verantwortlich, die szenographischen Gewerke (Bühnen- und Tribünentechnik, Audio/Video, Bühnenausleuchtung) in der Planung zu koordinieren. Auch die Ausschreibungspakete dieser hochtechnisierten Gewerke werden durch baa gesteuert. Zur Einbindung der Szenographie in alle anderen Bereiche der Elbphilharmonie koordiniert baa auch die Terminschiene für Planung und Ausschreibung.

StadtHalle Rostock

Planen der neuen Zuschauerbereiche; Ausschreibung: Bestuhlung, Malerarbeiten, Bodenbeschichtung, Teleskoptribüne, Trockenbauarbeiten, Tischlerarbeiten; Objektüberwachung
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Elbphilharmonie Hamburg

Planungs- und Ausschreibungskoordination
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